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Die Rahmung des „ArtEduCamps“ geschieht durch BuKo12, dem Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012 und hat „Partizipation“ zum Thema. Dabei haben wir uns gefragt, was Partizipation eigentlich heißt und wie das in der Kunstpädagogik aussieht oder aussehen könnte. Wir möchten hier unsere Recherche und Gedankengänge dazu offenlegen und darüber hinaus zur Reflexion und Diskussion anregen. Weitere Aspekte der Konzeption des Bundeskongresses sind die Begriffe „Tradition“, „Aktion“ und „Vision“. Da diese in dem Paper aber nicht näher bestimmt wurden, ergeben sich für uns folgende Fragen:

  • Auf welche Tradition oder wie wird sich darauf bezogen, was wird denn als kunstpädagogische Tradition verstanden und welche Rollen spielen Inhalte und Positionen heute?
  • Welchen Handlungsspielraum eröffnet die Kunstpädagogik und wo sind ihre Grenzen?
  • Was könnte mit Utopien und Visionen gemeint sein? Gibt es sie noch oder geht es gerade eher um Schadensbegrenzung und Elendsverwaltung gerade angesichts der schul- und hochschulpolitischen Situation?

Für das „ArtEduCamp“ würden wir unsere Auseinandersetzung in einem kleinem Inputreferat zusammentragen und mit euch, sowohl im Vorfeld via Blog, als auch vor Ort im Plenum, diskutieren. Dabei versuchen wir philosophische, soziologische, politologische, kunsttheoretische und kunstpädagogische Perspektiven zu berücksichtigen. Die Berichte und Erörterungen zu den erwähnten Tagungen sollen hierbei einen Einblick in den Fachdiskurs geben; wird Antwort auf unsere Fragen gegeben oder eröffnen sich eher neue?