Reflexion

Entgegen aller Kritikansätze – was vermögen partizipatorische Projekte?

  • erzeugen Aufmerksamkeit
  • machen soziale Zustände sichtbar ( Beispiel: Straßenprojekt mit Kindern, Rio de Janeiro)
  • evozieren gemeinsames Nachdenken
  • bieten Partizipierenden die Möglichkeit, auf auftretende Fragen eigene Antworten zu finden (siehe Seraphina Lenz, Stephan Kurr)
  • insofern: wertvolle Bildungsarbeit, u.a. aufgrund des diskursübergreifenden Diskussionspotentials ( siehe Eva Sturm)
  • insofern: Demokratisierung von Hochkultur (siehe Eva Sturm)
  • bieten Raum für Möglichkeiten kollektiven Handens
  • evozieren Zugehörigkeitsgefühl und fördern soziale Kompetenz aufgrund des kollaborativen Arbeitens und kollektiven Handelns (siehe Seraphina Lenz)
  • beleben Arbeiten und Projekte aufgrund der Unmöglichkeit von konkreter Planung; stetige Veränderung gleich stetige Bewegung
  • lassen Kunst greifbarer machen, Beobachter_in wird Teil der Kunst (siehe Eva Sturm)
  • demokratisieren Künstler_innen und Partizipientenrolle hin zur Gleichberechtigung
  • unterlaufen herkömmliche Rollenverteilung zwischen Künstler_innen, Kurator_innen und Publikum
  • ermöglichen, gegenüber autoritäreren Ansprüchen auf Führung und Autorschaft einen relationalen Prozess der Bedeutungsproduktion vorzuziehen (Vgl. pöpp68, S. 65)